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Cloud Gaming: Der nächste große Sprung im Gaming

Videospiele haben einen weiten Weg hinter sich. Vom pixeligen Tennis bis hin zu täuschend echter Grafik und tiefgehenden Stories. Hier sind ein paar Meilensteine der Geschichte.

19. Juni 2019 zuvor veröffentlicht

Der technische Fortschritt lässt sich besonders gut an Computern feststellen. Unsere heutigen Smartphones sind um einiges leistungsstärker, als jeder Flugzeug-große Rechner der 60er-Jahre. Beim Gaming ist es fast umgekehrt - was als Nischenprodukt für Technologie-Enthusiasten begonnen hat, ist mittlerweile zu einer internationalen Milliardenbranche herangewachsen. Ich möchte Euch heute ein paar der wichtigsten Stationen der Gaming-Geschichte vorstellen.

Das goldene Zeitalter

Wenn man es ganz genau nimmt, gibt es bereits seit den späten 1950er Jahren Videospiele. Jedoch waren diese, aufgrund der horrenden Kosten für Computer, nur sehr wenigen Menschen zugänglich, sodass Videospiele erst Anfang der 70er-Jahre massentauglich wurden.

Als Grundstein der Gaming-Geschichte wird das 1972 erschienene „Pong“ gehandelt. Es erschien damals auf den Spielautomaten in den Arcade-Hallen, und machte Gaming zum Lieblingszeitvertreib vieler Heranwachsender.

Nachdem die Massen einmal begeistert waren, wurde der Videospielemarkt mit unzähligen weiteren Titeln geflutet. Viele davon, gelten heute als echte Gaming-Legenden. Spiele wie „Space Invaders“ und „Asteroids“ haben die Jugend dazu bewegt, ihre Freizeit in den damals so beliebten Arcade-Hallen zu verbringen, anstatt sich in der freien Natur den Elementen auszusetzen.

Und genau diese Arcade-Hallen-Zeit von 1974 - 1982 gilt, dank der zahlreich erschienenen Klassiker, als das „goldene Zeitalter des Gamings“, bevor es 1983 zum Crash kam.

Leider überschätzen damals viele Entwicklerstudios ihre zukünftigen Absatzzahlen, und produzierten schlichtweg viel zu viele Spiele, die in den Lagerhallen Staub fingen, anstatt Gamern die Münzen aus der Tasche zu locken. (Damals musste man noch Kleingeld haben, wenn man Zocken wollte :D)

Japan erobert die Welt

Während nordamerikanische Hersteller ums Überleben kämpften, nutzten die Japaner die Gunst der Stunde, und haben sich mit Marken wie Sega und Nintendo für Jahrzehnte als fester Bestandteil des Marktes etabliert.

Die Maskottchen „Super Mario“ und „Sonic the Hedgehog“ drängten sich in die pop-kulturelle Wahrnehmung, und versuchten somit eine emotionale Verbindung zu den Gamern aufzubauen. Und das hat auch funktioniert! Zu dieser Zeit dominierten die japanischen Konsolen den internationalen Videospielemarkt, sodass Atari und Co. für lange Zeit das Nachsehen hatten.

Zudem kommt noch, dass Computer zu dieser Zeit noch nicht wirklich ausgereift waren, und Konsolen mit ein paar Erweiterungen wie Kassetten- oder Diskettenlaufwerken zu kleinen Heimcomputern umfunktioniert werden konnten. Das machte Konsolen natürlich für lange Zeit sehr viel attraktiver (und vor allem preiswerter) als Heimcomputer von Atari und Coleco.

Compact Disc: Ein wahrer Game Changer

Mitte der 1990er kam ein neues Speichermedium heraus, welches den Markt völlig verändern sollte: Die Compact Disc. Durch die Einführung der CD wurden Gamern auf einmal völlig neue Dimensionen eröffnet.

Plötzlich war es möglich, aufwendig gerenderte Videos und filmreife Soundtracks in Spiele zu integrieren. Gerade in Deutschland erlebte der PC-Spiele-Markt einen regelrechten Boom.

Als die Play Station 1 dann, als erste Konsole, den Umstieg von Kassette und Cartridge zur CD machte, war PC-Gaming schon um Meilen voraus. Seit jeher gelten PC-Games als technisch ausgereifter und visuell deutlich ansprechender als ihre Pendants auf Konsolen. Ein Trend der bis heute anhält.

Mit den Jahren entwickelte sich das Medium CD dann immer weiter, und aus der CD wurde die DVD, und daraus die Blu-Ray-Disc.

Die immer leistungsfähigeren Discs gaben den Entwicklern die Möglichkeit, immer größere und aufwendigere Spiele für PC und Konsole zu entwickeln.

Online gibt den Takt an

Trotz dieser Weiterentwicklung bewegte sich der Gaming-Markt seit den frühen 2000ern mehr und mehr in Richtung Online.

Auf einmal stand das Zusammenspielen im Fokus, und das Massively-Multiplayer-Online-Genre wurde geboren. Als eines der erfolgreichsten MMOs zählt bis heute World of Warcraft, dass zu seinem Höhepunkt über 12 Mio. aktive Spieler verzeichnen konnte.

Seit dem riesigen Erfolg von Online-Games, haben kleine Indie-Studios zu bisher unvorstellbarem Ruhm gefunden. Sie haben erkannt, dass sich so gut wie jeder täglich im Internet bewegt, und dass ein gewisser Spieltrieb in uns allen steckt.

Durch diese Erkenntnis sind Mobile-Games geradezu explodiert, und die Entwicklerstudios hinter Spielen wie Angry Birds, oder Candy Crush sind quasi über Nacht zu Multi-Millionen-Konzernen geworden.

Von Mobil in die Cloud

In meinem letzten Eintrag habe ich darüber geschrieben, dass viele große Unternehmen wie Apple und Netflix ihre Dienste in die Cloud verlagert haben. Das spart diesen Firmen eine Menge Unterhaltskosten für Serverzentren ein, und bietet den Usern einen stabileren Service.

Die Gaming-Industrie hat diesen Trend ebenfalls erkannt, und viele Firmen wie Sony und Nvidia bieten bereits heute Spieledatenbanken in der Cloud an. Somit ist es egal von wo, und mit welchem Endgerät man auf diese Inhalte zugreift, solange man über eine stabile Internetverbindung verfügt.

Ein Problem dabei ist, ähnlich wie bei Streaming-Diensten, dass das Angebot stetig wächst, und die Anbieter sich gegenseitig die Exklusiv-Titel wegnehmen.

Deswegen ist Shadow im Zeitalter der Cloud etwas ganz Besonderes. Die freie Endgerätewahl, sowie die Mobilität in Verbindung mit Shadows Supercomputern, verbindet die besten Eigenschaften der Cloud mit denen eines High-End-Gaming-PCs.

Anstatt auf eine begrenzte Datenbank von Spielen zuzugreifen, gewährt Shadow einem die Freiheit seinen Cloud-Computer so zu benutzen, wie es einem gefällt.

Ob Klassiker der Gaming-Geschichte, der neueste AAA-Titel, oder ein aufwendiges Industrie-Programm – mit Shadow ist es so, als hätte man seinen Supercomputer immer bei sich. Egal ob auf dem Fernseher, Tablet, Laptop oder Smartphone - mit Shadow entscheidest Du, was Du machen möchtest.

Das Zeitalter der Cloud hat gerade erste begonnen, und Shadow ist bereits jetzt der Konkurrenz um einiges voraus!