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Spiel mit deinen Ängsten im neuen Man of Medan - The Dark Pictures Anthology

Stelle Dich Deinen tiefsten Ängsten

Die Until Dawn-Macher bringen ihren nächsten Schocker-Titel heraus, und wir haben ihn für Euch angezockt. 

1. August 2019 zuvor veröffentlicht

Man of Medan - The Dark Pictures Anthology

Angst ist eine urmenschliche Emotion, mit der wahrscheinlich jeder von uns schon mal Bekanntschaft machen durfte. Je älter man wird, desto komplexer werden die Ängste. Man sorgt sich um Rechnungen, Karriereziele und Sonstiges. Jedoch verliert man dabei leicht aus den Augen, dass der Mensch auch sogenannte Urängste, wie Höhenangst und der Angst vor Dunkelheit, in sich trägt.

The Dark Pictures Anthology macht sich genau diese Urängste zu Nutze, um den Puls so richtig in die Höhe schießen zu lassen. Ein paar dieser Urängste habe ich für Euch mal genauer beleuchtet (weil Angst im Dunkeln). 

Die Angst vor dem Unbekannten

Anfangs ist bei Dark Pictures Anthology noch alles in bester Ordnung. In der ersten Episode des Spiels, Man of Medan, begleitet man Fliss und ihre Freunde in den Südseeurlaub. Alles scheint perfekt zu sein: Freunde, Party, Urlaub – was will man mehr?

Die Idylle wird jedoch von ungebetenen Besuchern zerstört, und nach einem abrupten Szenenwechsel, findet sich Fliss, gemeinsam mit ihrem Freund Brad und einem Unbekannten, auf einem ausrangierten Frachter aus dem zweiten Weltkrieg wieder.

Wer ist dieser Fremde, und wie sind wir hierhergekommen? Was sollen wir als nächstes tun? Und wo ist eigentlich der Rest der Gruppe hin verschwunden? 

Offene Gewässer bzw. keine Fluchtmöglichkeit

Im echten Leben kann man sich glücklicherweise so manchen Gefahrensituation durch eine Flucht entziehen. Leider hat Fliss jedoch das Pech, mit einem bewaffneten Fremden, auf einem Schiff mitten in der Südsee gefangen zu sein. So sehr man auch die Beine in die Hand nehmen will, Fliss steckt fest. Jetzt heißt es: Augen zu und durch!

Klaustrophobie und die Angst vor Dunkelheit

Hier haben Shadow-User, die gleichzeitig große Horror-Fans sind, einen riesigen Vorteil. Um Dein Gruselerlebnis ein wenig aufzupimpen, könntest Du beispielsweise mit deinem Shadow-Endgerät in einen engen und dunklen Raum gehen, um zu testen, wie lange Du es aushältst, Man of Medan zu spielen. In so einem unheimlichen Setting wird jeder kleine Laut zur Zerreißprobe für die Nerven, und das Spiel um ein Vielfaches gruseliger. 

Auch Fliss muss diese Art von Furcht über sich ergehen lassen. Als man sich nämlich gerade daran gewöhnt hat, auf einem Frachter im Meer gestrandet zu sein, fängt der Fremde auf einmal an toben, und fuchtelt mit seiner Waffe herum. Er schiebt Fliss in einen stockdunklen und engen Gang und treibt sie vor sich her. Langsam tastet sie sich vor, bis sie eine Gestalt im Dunkeln erkennen kann. Der Atem stockt...

Die Angst vor Übernatürlichem!

Der Mensch fürchtet, was er nicht versteht. Allerdings gibt es in der heutigen Welt nicht mehr allzu viel, was der Mensch nicht verstehen kann. Umso unheimlicher ist es, wenn es dann doch mal so weit kommt.

Als Fliss sich langsam der Figur in der Dunkelheit nähert, bemerkt sie, dass es sich nur um einen Müllberg mit Matrosenmütze oben drauf handelt. Wenn man sich die Mütze dann genauer ansieht, fängt der Fremde auf einmal an zu erzählen, dass der Geist des Matrosen noch irgendwo auf diesem Schiff sein muss. 

Nach dieser Meldung begibt sich unsere Heldin nur ungern weiter ins Innere des Schiffes. Es ist stockdunkel, eng und man spürt, wie die Anspannung steigt. Mit kleinen, langsamen Schritten geht es voran. Jeder Gang fühlt sich so an, als wäre er kilometerlang. Die Gedanken gehen allmählich mit einem durch. Am Ende eines scheinbar endlosen Korridors ist ein kleiner Raum, in dem wir eine Leiche finden. Schnell bemerkt man, dass diese Person keines natürlichen Todes gestorben ist. Das mulmige Gefühl in der Magengegend wird stärker. 

Wenige Schritte später passiert es dann: eine schrumpelige Hand kommt aus einer Pfütze hervorgeschossen, und packt Fliss am Knöchel. Absolute Panik!

Angst vor schwerwiegenden Entscheidungen

Die meisten von uns haben bestimmt schon mal ihre eigenen Entscheidungen hinterfragt, oder zumindest darüber nachgedacht, was wäre, wenn man sich für die andere Option entschieden hätte. Manchmal kann einen die Angst vor solchen Entscheidungen regelrecht lähmen.

Bei Man of Medan findet man sich leider öfters in so einer Situation wieder. An vielen Punkten stellt das Spiel einen vor die Wahl: Entweder ich rette einen meiner Freunde, oder kümmere mich um erstmal um mich selbst. 

Sobald man so eine Entscheidung mal getroffen hat, zweifelt man sie auch schon an, und fragt sich, ob es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit gab beide zu retten. 

Fazit

Ihr merkt schon, The Dark Pictures Anthology ist nichts für schwache Nerven. Genau wie der Vorgänger, Until Dawn, versucht das Spiel Euch unter Stress zu setzen, Angst einzujagen, und zwingt Euch, bei all der Panik, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. 

Gut, dass Shadow einem schon mal ein paar Grundängste nimmt. Beispielsweise braucht Ihr keine Angst vor den Systemanforderungen zu haben, mit denen kommt Shadow locker klar. Wie wir das regelmässig verbessern und gewährleisten ließt du in diesem Artikel. Das Einzige, was Euch vor Angst lähmen könnte, ist die Entscheidung, wo und auf welchem Endgerät man sein Horrorerlebnis genießen möchte. Seid Ihr bereit Euch gemeinsam mit Shadow Euren Ängsten zu stellen?