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#TeamShadow vorgestellt: #8 – Romain Caire – Der sympathische Teufelskerl

Hinter der unscheinbaren Fassade verbirgt sich ein brillanter Developer. Hoch gepokert, oder immer noch bescheiden? Finde es heraus!

12. August 2019 zuvor veröffentlicht

Romain ist kein gewöhnlicher Developer

Wir sind bereits bei der 8. Episode von „#TeamShadow vorgestellt“ angekommen. Heute gewähren wir euch wieder einen Blick hinter die Kulissen von Shadow, und stellen euch eine weitere Person vor, die Shadow zu dem gemacht haben, was es heute ist – ein bärenstarker Gaming-PC in der Cloud.

Viele unserer User, die seit Tag 1 dabei sind, erinnern sich bestimmt an eines der sympathischen Gesichter der Shadow News: Romain Caire. Er sprach mit uns über das Leben eines Developers, packte ein paar lustige Anekdoten zur Shadow-Geschichte aus, und hatte noch eine kleine Überraschung für euch im Gepäck.

„Dev Launcher“, „dev apps“, „dev ops“, „dev client“, „dev Alongoria“… es gibt bei Shadow ungefähr genauso viele Arten von Devs, wie es Biersorten in Deutschland gibt. Und du, Romain? Was bist du für ein Developer, und was machst du konkret?

Romain: Ich bin eine Mischung aus einem App-Dev und einem Client-Dev, was ungefähr dasselbe ist 😊. Einfach gesagt, arbeite ich an der Entwicklung unserer Software, die von unseren Usern auf ihren PCs (oder anderen Endgeräten) ausgeführt wird. Außerdem stelle ich sicher, dass Shadow immer flüssig läuft und sauber funktioniert. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob es (wie anfänglich) ungefähr 5.000 User sind, oder ob die ganze Welt Shadow verwendet.

Außerdem arbeite ich eng mit dem Bug-Management-Team, dem Support und unserer QA zusammen, um Shadow so stabil wie nur möglich zu machen. Gemeinsam bearbeiten, priorisieren und beheben wir die, von der Community gemeldeten Fehler, so schnell wie möglich.

Schlussendlich halte ich mich permanent über die technologische Entwicklung auf dem Laufenden. Je nachdem in welche Richtung sich die Technik entwickelt, können wir unseren Kurs anpassen, um so unser Ziel zu erreichen: die ganze Welt mit Shadow zu versorgen. Am Ende des Tages bin ich aber auch nur jemand, der den ganzen Tag auf seiner Tastatur herumhämmert.

Gibt es vielleicht ein Beispiel für ein Feature, dass du entwickelt hast? Vielleicht sogar mit einer schönen Anekdote?

Romain: Da fällt mir direkt der erste Client ein, den ich veröffentlicht habe – einer für Android. Er wurde an einem Donnerstagabend veröffentlich, und nichts hat funktioniert. Mithilfe der Shadow-Community im Discord, konnten wir jedoch die Probleme beseitigen und die App auf allen Android-Geräten der Welt ausspielen – darauf bin ich sehr stolz!

Danach folgten noch viele weitere Features wie der MacOS-Client und der Windows-Client, den wir damals mit ziemlichem Zeitdruck entwickeln mussten. Ansonsten habe ich letzter Zeit auch an unserem plattformübergreifenden Màj Copperfield-Client gearbeitet.

Außerdem beschäftige ich mich, zusammen mit einem namhaften Internet-Provider, mit einem Dashboard. Damit sollen sich Spiele einfacher starten lassen, aber das ist noch Zukunftsmusik.

Man erzählt sich, dass Du der Sohn einer SSD- und einer RAM-Leiste bist und dass Deine Geburtsurkunde in Binärcode geschrieben wurde. Stimmt das? Wann hast Du so richtig mit dem Programmieren angefangen und wie bist Du zu Shadow gekommen?

Romain: Ich komme aus einem kleinen Ort in der Nähe von Tours, Frankreich. Dort gibt es nicht viel zu tun, also habe ich angefangen ein Spiel zu zocken: Dofus.

In Dofus kommt es darauf an, Ressourcen zu erwirtschaften. Kurze Zeit später habe ich mich dazu entschlossen, einen Bot zu programmieren, der die Ressourcen automatisch für mich sammelt, während ich vorm TV hänge – ich war damals 15 Jahre alt.

So fing ich an mich immer mehr für das Programmieren zu interessieren, und begann die Sprache „C“ zu lernen. Nachdem ich die Schule abgeschlossen hatte, habe ich noch einen Vorbereitungskurs für die Uni gemacht, wo ich mehr als genug Zeit hatte „C“ zu lernen. Anschließend besuchte ich die Ingenieursschule, und habe seltsamerweise einen Abschluss in Elektronik anstatt in Informatik gemacht.

Zu Shadow kam ich durch Manu (Emmanuel Freund, Präsident von Shadow), den ich noch von früher kannte. Wir haben gemeinsam mit Asher (ebenfalls ein Gründungsmitglied von Shadow) an Telefonen für Senioren gearbeitet. Manu verließ die Firma, und nur kurze Zeit später rief er mich an und sagte: „Romain, stell‘ dir vor, du müsstest kein Android-Entwickler mehr sein.“ Ich war sofort von der Idee begeistert und bin wenig später zu Shadow gestoßen.

Du bist einer der ältesten in der Firma. Was hält dich hier, und was hat sich seit deiner Ankunft geändert?

Romain: Es gibt immer neue technische Herausforderungen, wenn unsere Userzahl steigt und wir als Unternehmen wachsen. Man muss sich stets bemühen sich selbst zu übertreffen, und es noch besser zu machen als es beim letzten Mal.

Was hat sich über die Jahre hin geändert? Früher haben wir uns mit ungesunden Snacks vollgestopft, heute gibt es Hummus….

Als ich damals bei Shadow angefangen habe, waren wir nicht einmal 10 Mitarbeiter, heute sind es mehr als 250. Deswegen haben sich auch viele Prozesse geändert, jedoch ist es immer menschlich geblieben – das schätze ich sehr! In den letzten drei Jahren hat sich vorallem unsere Arbeitsweise geändert, die wir auf die Bedürfnisse unserer User anpassen mussten. Rückblickend würde ich sagen, dass dies die größte Veränderung der letzten Zeit war.

Für dich ist Shadow….

Romain: Eine große technische Herausforderung. Im Cloud-Computing sind schon viele gescheitert, und es gab bisher niemanden, der so einen Service angeboten hat wie wir. Wir konnten uns nur in diesem schwierigen Sektor halten, weil wir stets den Anspruch haben, uns selbst zu übertreffen.

Du erhältst eine fantastische Superkraft: Mit einem Fingerschnipp kannst Du jegliche Funktion für Shadow entwickeln. Der Haken bei der Sache, Du kannst diese Kraft nur zweimal benutzen, bevor Du Dich in einen Kaktus verwandelst. Welche beiden Funktionen würdest du herbeizaubern?

Romain: Es gibt zwei Dinge, auf die unsere User schon eine ganze Zeit lang warten müssen: Dynamische Qualität und Dual-Screen. Beide Features befinden sich bereits in der Entwicklungsphase, könnten jedoch einen Zauber-Boost vertragen.

Aber ein großer Erfolg war bereits der Fortschritt für alle Microphone in Shadow. Ansonsten würde ich Shadow zu einem Internet-Provider machen, sodass wir unsere User direkt in unser Rechenzentrum leiten können.

Welches Spiel spielst Du gerade und was gefällt Dir an diesem Spiel so sehr?

Romain: In letzter Zeit habe ich viel Astroneer gespielt – ein ziemlich cooles Survival-Game. Außerdem habe ich viel Diablo 3 und Visual Studio 2019 gespielt. Ich bin ein eher schlechter Spieler und mag es nicht, Spiele zu spielen, die zu frustrierend werden – wie beispielsweise League of Legends. Das einzig Positive daran ist, dass man nach einer Niederlage seine Teamkameraden beschuldigen kann.

Wenn Ihr noch mehr Über Shadow und unser Team erfahren möchtet schaut doch mal bei den anderen Teilen von #TeamShadow vorbei