Blog / Blog / Drei Schocker für deinen Shadow: Mit diesen Horrorgames bekommst du kein Auge mehr zu!
Drei Schocker für deinen Shadow: Mit diesen Horrorgames bekommst du kein Auge mehr zu!

Drei Schocker für deinen Shadow: Mit diesen Horrorgames bekommst du kein Auge mehr zu!

Halloween rückt immer näher, und noch nie zuvor gab es so viele gute Horrorgames, die Euch eine gesunde Portion Angstschweiß auf die Stirn treiben. Mit diesen drei Horrorgames wird Shadow bei Euch für schlaflose Nächte sorgen.

24. Oktober 2018 zuvor veröffentlicht

Als großer Fan von Horrorfilmen und -games freue ich mich jedes Jahr ganz besonders auf den
31. Oktober: Halloween. Die Nacht in der die Untoten unter uns weilen, und ein Tor zur paranormalen Welt geöffnet wird, durch welches Dämonen und allerlei furchteinflößendes Volk in unsere Welt übertreten können.

Wem Horrorfilme und Kostümparties zu lasch sind, sollte sich an diesen drei Horrorspielen in der gruseligsten Nacht des Jahres versuchen - im Dunkeln versteht sich!

1. Resident Evil 7 - Horror fernab von Raccoon City und der Umbrella Corporation

Als alter Hase im Geschäft hat Resident Evil schon so einige Höhen und Tiefen erlebt. Der erste Teil der Serie hat uns damals noch auf der Playstation 1 ordentlich Angst eingejagt. Die stöhnenden Pixelmassen, gekoppelt mit einem brillanten Soundtrack, haben den Grundstein für viele Horrorspiele gelegt.

Jetzt hat der siebte Resi-Ableger wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden, und setzt wieder vermehrt auf den Survival-Horror-Aspekt. Erstmals in der First-Person-Perspektive, schlüpft man in die Rolle des Ethan Winters, welcher eine Nachricht seiner totgeglaubten Frau erhält. In der Nachricht wird Ethan gebeten, seine Frau bei der Baker Familie in einem abgelegenen Teil Louisianas abzuholen.

Es dauert nicht lange bis einem bewusst wird, dass da etwas nicht stimmt. Man stapft durch eine widerliche Küche, findet modriges Essen in den Kochtöpfen, und sogar eine tote Krähe in der Mikrowelle. Schon wenig später knallt uns der Herr des Hauses, Jack Baker, eins vor den Latz und man erwacht gefesselt am Esstisch der Familie. Als das Horror-Dinner dann für einen kurzen Moment unterbrochen wird, nutzt Ethan die Gunst der Stunde und flieht. Und so beginnt die Reise durch die Baker Residenz.

Die Atmosphäre ist dabei wirklich sehr gut gelungen, und Shadow hat, auf den höchsten Einstellungen, auch jedes kleinste und noch so ekelerregendes Detail perfekt wiedergegeben. So sorgen der geniale Soundtrack und die detaillierten Charaktermodelle gerne mal für einen erhöhten Puls.

Resident Evil 7 ist ein schaurig-schönes Spiel mit toller Grafik und grandiosem Sound. Hier hat sich Shadow wieder einmal bezahlt gemacht und das meiste aus dem Erlebnis für mich herausgeholt.

2. Alien Isolation - Stelle dich einem Wesen aus einer fremden Welt

15 Jahre nachdem die Protagonistin aus dem Alienfilm verschwunden ist, erhält ihre Tochter Amanda die Nachricht, dass der Flugschreiber des Frachtschiffs Nostromo aufgetaucht ist. Und schon macht Amanda sich auf den Weg zur Raumstation Sevastopol um den Schreiber zu untersuchen, und dem Verschwinden ihrer Mutter auf den Grund zu gehen.

Sobald man auf der Sevastopol ankommt, geht der Spaß auch schon los. Ein Alien ist bereits vor uns eingetroffen und hat schon das ein oder andere Opfer gefordert, und ist nun auf Rundgang in der Station, auf der Suche nach weiteren menschlichen Leckerbissen. Anders als in vielen Horrorspielen, hat Amanda keinerlei Waffen und ist eher auf Schleichen und Verstecken angewiesen, weil es so gut wie vorbei ist, wenn das Alien einen entdeckt.

Das Monster ist mit Absicht übermächtig gehalten, um so mehr Anspannung zu erzeugen und den Spieler zu zwingen, auf leise und vorsichtige Art die immer neuen Aufgaben zu bewältigen. Man kann zwar später ein paar Granaten und weitere Gegenstände craften, aber das reicht lange nicht um das Alien zu besiegen, Schleichen und Verstecken sind also ein Muss!

Und genau dieses Taktieren macht Alien Isolation so besonders. Man versteckt sich wo man nur kann in der detailverliebten Nachbildung der Raumstation, hört auf jedes kleinste Geräusch aus den Lüftungsschächten die über einem entlang führen, und hält regelmäßig die Luft an während man sich, in einem Spind, vor dem schnüffelndem Alien versteckt.

Die tolle Grafik und der Retro-Future-Look der Raumstation lassen einen  so richtig ins Spiel eintauchen. Sobald man das Alien dann das erste Mal sieht, fühlt es sich so an, als wäre man selbst auf der Flucht.

Die nahezu vollkommene Hilflosigkeit sorgt dafür, dass man bei seinem Versteckspiel in einem permanenten Zustand der Angespanntheit verharrt. Für mich ist das Horror pur!

Shadow lässt Euch auch dieses Spiel ohne Probleme auf den höchsten Einstellungen spielen, sodass ihr fast Euer eigenes Spiegelbild in den, vor Speichel glänzenden, Zähnen des Aliens erkennen könnt.

Die Detailverliebtheit der Sevastopol ist gerade für alteingesessene  Alien-Fans ein echtes Sahnehäubchen. Viele blinkende Lichter und riesige Computer geben dem Spieler einen schönen Einblick darin, wie sich die Alien-Macher, damals in den späten 70ern, die Zukunft vorgestellt haben, ein Muss für jeden Nostalgiker und Alien-Fan!

Kleiner Tipp von mir:

Um die Isolation in Alien Isolation so richtig zu spüren, habe ich mir mein Handy samt Controller geschnappt, und habe das Spiel, vor dem Schlafen gehen, mit unter die Bettdecke genommen. Auf dem kleinen Handyscreen, und in totaler Dunkelheit, fühlt man sich dem übermächtigen Alien noch mehr ausgeliefert.

Jedes kleinste Knacken und Knarzen in der Wohnung wird als ein Geräusch vom Alien wahrgenommen, was den Stressfaktor nochmal um einiges erhöht. Wer denkt, dass das Spiel auf dem Fernseher bereits nervenaufreibend ist, sollte es nochmal im dunklen Schlafzimmer auf dem Handy versuchen.

3. Outlast - bester Horror à la Silent Hill

Von vielen Gamern und Kritikern wird Outlast als eines der besten Horrorspiele aller Zeiten gehandelt. Man schlüpft in die Rolle des Enthüllungsjournalisten Miles Upshur. Der bekommt einen Tipp, dass in der nahegelegenen Nervenheilanstalt merkwürdige Dinge vor sich gehen. So schnappt sich Miles seine Kamera und geht der Sache auf den Grund.

Sobald er bei der Anstalt ankommt, bemerkt er, dass die Army bereits vor Ort ist. Um kein Aufsehen zu erwecken, schleicht sich der Protagonist in die Anstalt und stellt mit Schrecken fest, dass die Soldaten bereits ein bitteres Schicksal erlitten haben. Überall klebt Blut, und auch so macht die Klinik einen sehr verstörenden Eindruck. Als klar wird, dass die Patienten für das Massaker verantwortlich sind, beginnt Miles Abenteuer erst so richtig.

Anders als Solid Snake oder Sam Fischer, ist Miles jedoch ein ganz normaler Mensch der Angst hat und wegläuft. Ähnlich wie bei Alien Isolation ist die Hauptperson wieder unbewaffnet und muss sich mit Schleichen und Verstecken am Leben halten. Der Nervenkitzel ist riesig, denn hinter jeder Ecke könnten Gefahren lauern. Das hält die Anspannung, während des Playthroughs, schön weit oben.

Die Atmosphäre ist auch bei diesem Spiel ein großes Verkaufsargument. Da das Spiel aus dem Jahre 2013 ist, hatte Shadow hier wirklich sehr leichtes Spiel. Zwischendrin wünschte ich mir ein HD-Remake, damit die Texturen ein wenig knackiger, und die Lichteffekte ein wenig besser wären, aber die Soundkulisse macht das auf jeden Fall wett.

Outlasts Handlung zieht einen automatisch in seinen Bann. Man will einfach erfahren, was in der Nervenheilanstalt vorgefallen ist, auch wenn das bedeutet, sich übermächtigen Gegnern zu stellen, und seine Angst zu überwinden. Perfekt für ein dunkle Nacht im Oktober.

Shadow war mein Licht im Dunkeln

Wie bereits erwähnt, konnte Shadow problemlos mit den drei Spielen mithalten. Egal ob ich auf der Baker Plantage, der Sevastopol, oder in der Nervenheilanstalt unterwegs war, alle meine Einstellungen waren stets auf dem höchsten Stand, ohne das es dabei zu Problemen kam. Gerade bei Horrorspielen, bei denen die Atmosphäre viel zum Spielerlebnis beiträgt, war es schön, dass Shadow so unbeschwert abliefert.

Wem detaillierte Grafik, und grandioser Sound nicht reicht, um einen das Blut in den Adern gefrieren zu lassen, sollte sich die Gaming-On-The-Go Eigenschaft von Shadow zunutze machen. An einem einsamen und dunklen Ort gruselt es sich gleich viel besser.

Auf die ein oder andere, schlaflose Halloweennacht mit Shadow, freue ich mich bereits jetzt.

Euer
Max