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3 Postapokalyptische Shooter, die du gespielt haben solltest, und warum | Shadow

3 Postapokalyptische Shooter, die du gespielt haben solltest, und warum | Shadow

Die Postapokalypse ist ein durchgekautes Thema bei Videospielen, diese 3 Titel haben jedoch einen ganz eigenen Charme.

15. Juni 2019 zuvor veröffentlicht

Der Untergang der Welt ist seit einigen Jahren ein sehr weit verbreitetes Szenario in Videospielen. Vor allem aber haben die Spiele der letzten Jahre bewiesen, dass der Weltuntergang auf keinen Fall hässlich sein muss. Schrecklich mutierte Wesen und Stadtruinen, die langsam der Natur weichen müssen prägen das Erscheinungsbild. Oftmals sind diese Schauplätze mit so einer Detailverliebtheit kreiert worden, dass nur ein leistungsstarker Rechner wie Shadow das volle Ausmaß der Zerstörung einfängt.

Heute möchte ich Euch drei Shooter vorstellen, die nicht nur ein fabelhaft-aussehendes Ödland mit sich bringen, sondern auch in Sachen Gameplay und Story Einiges zu bieten haben.

Far Cry New Dawn

New Dawn erzählt die Geschichte des Wiederaufbaus, und ist die story-technische Fortsetzung von Far Cry 5. 17 Jahre sind seither vergangen und Hope County ist nur noch ein atomares Wasteland. Der Spieler übernimmt die Rolle eines abgebrühten Kämpfers, der die Gemeinde des Dorfes „Prosperity“ tatkräftig unterstützt.

In der postapokalyptischen Ödlandschaft herrscht nämlich ein knallharter Überlebenskampf. Immer wieder bekommt man von den Highwaymen einen Besuch abgestattet, die versuchen die junge Gemeinde vom Erdboden verschwinden zu lassen. Die Anführer dieser Bösewichte sind die Zwillingsschwestern Mickey und Lou, mit denen Ihr, wie bei Far Cry so üblich, außergewöhnlich viele Dialoge führt.

Eine spannende neue Abwechslung in der Kampagne sind die Expeditionen, in der der Spieler in ein völlig neues Gebiet außerhalb der Main-Map reist, um Ressourcen für das Dorf zu beschaffen. Das lockert die Story ein wenig auf, und sorgt auch für eine optische Abwechslung.

Da wir gerade beim Thema Grafik sind: Far Cry New Dawn ist, genau wie sein Vorgänger, ein echter Augenschmaus. Anstatt grauem Einheitsbrei, bekommt man bei New Dawn eine farbenfrohe Welt geboten, die Hope County noch einmal aufwertet. Außerdem ist es sehr interessant zu sehen, was aus beliebten Orten und Schauplätzen des fünften Teils geworden ist.

So eine tolle Spielwelt muss erst einmal dargestellt werden. Die Systemanforderungen von Far Cry 5 waren damals schon eine Hausnummer, und die von New Dawn sind nahezu identisch. Falls Ihr Euch erinnert, haben wir bereits zum Release vom fünften Teil einen kleinen Test mit Shadow durchgeführt. Diesen findet Ihr hier.

Der Test hat uns damals gezeigt, dass Shadow auch mit so einer detailreichen und riesigen Welt locker fertig wird. Die Grafikeinstellungen waren während meines Playthroughs die ganze Zeit auf höchster Stufe, sodass ich auch jede Windbewegung im hohen Grass mitverfolgen konnte.

Bei New Dawn ist das nicht anders. Anfangs habe ich natürlich alle Einstellungen auf die höchste Stufe gestellt, und mich direkt in das bunte Abenteuer gewagt. Und weil sich die beiden Spiele in ihrer Aufmachung so sehr ähneln, hatte Shadow damit auch kein Problem. Die Animationen waren scharf, die Framerate, selbst in luftigen Höhen und mit viel Landschaft im Blick, flüssig und stabil, und das Gameplay einfach nur spaßig.

Far Cry New Dawn ist für mich ein postapokalyptischer Shooter mit einem enormen Fokus auf Spielspaß. Die neuen selbstgebauten Waffen sind einfach nur cool, die Charaktere lustig und die Story und das Drumherum nimmt sich, in gewohnter Far Cry Manier, selbst nicht zu ernst. Ein spaßiger und wunderschöner Shooter in einem (eigentlich) traurigen Setting.

Rage 2

In Rage 2 schlüpft man in die Rolle von Walker, des letzten Rangers des Ödlandes. Bei der Story handelt es sich um eine generische 08/15-Rachegeschichte, bei der der Gute gut ist, und der Böse nicht - mehr gibt’s nicht zu sagen. Sogar die Entwickler beschrieben ihre eigene Geschichte als „anwesend“… mehr nicht.

Trotzdem bietet Rage 2 eine wundervolle offene Welt, in der dieses Mal alles frei erkundbar ist. Das Ödland ist dabei mindestens genauso gefährlich, wie im ersten Teil. Rivalisierende Fraktionen kämpfen um die spärlichen verbleibenden Ressourcen, sowie um das wertvolle Mineral Feltrite, welches durch den verheerenden Asteroideneinschlag auf die Erde gelangt ist. Das seltene Feltrite ist nicht nur für groteske Mutationen und die zerstörte Landschaft verantwortlich, sondern kann auch zum Craften von High-Tech-Waffen und Rüstungen verwendet werden.

Bewaffnete Fortbewegungsmittel à la Mad Max geben ebenfalls ihr Comeback. Mit Trucks, Mechs und Gyrokoptern heizt Ihr durch die Map von A nach B, und macht alles platt was Euch in die Quere kommt. Eine sehr unterhaltsame Art zu Reisen.

Während man in ausgefallenen Fahrzeugen unterwegs ist, oder sich zu Fuß durch die Welt schlägt, bemerkt man die ansehnlichen Schauplätze der postapokalyptischen Welt. Egal ob beeindruckende Berglandschaften, oder staubige Stadt-Ruinen, Rage 2 vermittelt einem auf sehr subtile Art und Weise die deprimierende Stimmung des Ödlands. Wenige Farben, kaum Geräusche und teilweise lange Abschnitte ohne Gegner geben einem ein bedrückendes und einsames Gefühl beim Zocken. Obwohl die Umgebung abwechslungsreich gestaltet wurde, wünscht man sich ein paar mehr Sehenswürdigkeiten und einige versteckte und einzigartige Orte, die eine Erkundung lohnend machen.

Wer also Lust auf ein wenig postapokalyptisches Geballer in einer glaubhaften Umgebung hat, kann mit Rage 2 nicht viel falsch machen.

Borderlands 3

Borderlands 3 ist wahrscheinlich eines der meisterwarteten Spiele des Jahres. Mitte September soll das Warten endlich ein Ende haben, und Vault Hunter können sich wieder auf den Weg machen durchgeknallte Waffen und noch durchgeknalltere Charaktere zu entdecken.

Gearbox Software, die Entwickler von Borderlands, sind sich um den Hype über ihr Spiel bewusst. Die Erwartungen sind riesig, und schon jetzt wurde den Fans versprochen, dass man der gewohnten Linie von Borderlands treu bleiben wird. Laut Gearbox ist der dritte Teil der mit Abstand größte Ableger der Serie. Es gibt noch mehr zu entdecken und mehr Boss-Fights als je zuvor.

Das erste was einem jedoch ins Auge stechen wird, ist die beliebte Comic-Style-Grafik. Auf den ersten Blick wirkt diese nicht sonderlich anders als andere Borderlands-Spiele. Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch, dass die Umgebung und die Waffen detaillierter, Bewegungsanimationen komplexer und die Texturen generell schärfer geworden sind.

Der Shadow-User braucht sich dabei keine Gedanken um Leistung und Qualität zu machen. Zwar wird Borderlands 3 deutlich höhere Systemanforderungen haben, als es in der Vergangenheit der Fall war, jedoch nichts was Shadow nicht leisten kann. Wir sind bereit für das schönere und schärfere Pandorra.

Apropos Pandorra, hier ist nämlich Lilith als Anführerin der Crimson Raider unterwegs, und versucht neue Mitglieder für ihre Vault Hunter zu rekrutieren. Da wir uns von dieser Annonce angesprochen fühlen, unterstützen wir sie selbstverständlich gegen die bösen Children of the Vault. Dieser fanatische Kult wird von den Zwillingen (schon wieder Zwillinge) Tyreen und Troy Calypso angeführt, mit dem Ziel, die Vaults aufzusuchen und die Schutzkräfte der dort lebenden Wesen aufzusaugen. Trotz einer solch düsteren Prämisse bleibt sich Borderlands treu, und packt eine ordentliche Portion Humor in seine Erzählung.

Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt dabei aber wieder auf den zahlreichen abgefahrenen Waffen, und die damit einhergehenden Schusswechsel. Ein Fan-Favorit sind die verschiedenen Waffenhersteller, die alle ihre ganz eigenen Besonderheiten mit sich bringen. Beispielsweise sind Waffen von Torgue dafür bekannt, nach Abgabe des letzten Schusses eines Magazins, zu explodieren. So kann man seine leere Waffe als Abschlussgranate verwenden - auch ganz nett!

Ihr merkt schon, Borderlands bleibt Borderlands, nur mit ein paar Neuerungen und Verbesserungen. Ich persönlich habe die ersten Teile sehr gerne gespielt und kann den September kaum erwarten. Borderlands bietet Action-geladenes Gameplay, coole Grafik und eine Menge Humor. Jeder der die Postapokalypse nicht ganz so ernst nehmen will, sollte diesem Abenteuer eine Chance geben.

Abschließend lässt sich nur sagen, dass zwar alle drei Spiele dasselbe Setting haben, es jedoch sehr unterschiedlich auslegen. Rage 2 bietet eine umwerfend deprimierend schöne Welt mit viel Action und anspruchsvollem Gameplay. Far Cry New Dawn hat ebenfalls eine atemberaubend schöne Landschaft, jedoch mit ein bisschen mehr Farbe und Humor als Rage 2.