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Resident Evil 2 – 5 Neuheiten im Remake

Resident Evil 2 – 5 Neuheiten im Remake

Am 25. Januar erscheint das Resident Evil 2 Remake für PC und Next-Gen Konsolen. Das ist nicht das erste Remake den der Klassiker aus 1998 verpasst bekommt, allerdings hat sich dieses Mal einiges geändert.

17. Januar 2019 zuvor veröffentlicht

Jeder der das Original kennt weiß, dass Resident Evil 2 eine packende Story, coole Rätsel und merkwürdige NPCs hat. Wer das Original Spiel aus den 90ern jedoch in letzter Zeit mal wieder angeschmissen hat merkt, dass das Spiel nicht so gut gealtert ist. Die Steuerung ist, nach heutigen Standards, eine Zumutung, die Grafik mehr schlecht als recht, und die damaligen Dialoge ziemlich flach. Die darauffolgenden Remakes auf N64 und Gamecube haben am Erfolgsrezept nicht viel geändert, und lediglich die Texturen ein wenig aufpoliert. Das bevorstehende Remake will mit der alten Tradition brechen, und hat den Klassiker völlig neu interpretiert, und auch einiges verändert. Hier sind die 5 größten Änderungen, die Euch erwarten.

Resident Evil 2 erstmals mit Third-Person-Perspektive anstatt fixierter Kamera

Die wahrscheinlich offensichtlichste Änderung ist die Kameraperspektive. Vorbei sind die Zeiten, in denen man von Standbild zu Standbild läuft, und sich jedes Mal neu orientieren muss, wo es denn jetzt eigentlich weiter geht. Capcom benutzt eine verbesserte Version der Kamera aus den Teilen vier, fünf und sechs. Der Spieler schaut dem Protagonisten dabei direkt über die Schulter, und bekommt so einen eher klaustrophobischen Eindruck der Welt vermittelt. In manchen Situationen sieht man wirklich nichts, außer dem Lichtkegel von Leon’s Taschenlampe. Das erhöht die Spannung um ein Vielfaches, und macht das Erkunden der lebensbedrohlichen Umgebung noch nervenaufreibender. Während man im originalen Resident Evil 2 manche Gegner schon aus Kilometern ausmachen konnte, muss man sich im Remake langsam und stetig nach vorne tasten. So muss das sein in einem echten Horror-Game.

Zombies sind deutlich stärker und aggressiver

Auch die Zombies in Resident Evil haben eine Entwicklung durchlebt. Gerade in den ersten Teilen waren die Zombies nicht viel mehr als „stöhnende Pylonen“, die mit ein bisschen Übung, problemlos Umlaufen werden konnten. Zombie-Dodging ist zu einem festen Bestandteil der Serie geworden, sodass Veteranen nur auf Gegner schießen, wenn diese tatsächlich den Weg versperren, der Rest wird umlaufen. Im Remake wird es ebenfalls wichtig sein sparsam mit seiner Munition umzugehen, allerdings machen es einem die Untoten dieses Mal nicht so leicht. Nicht nur dass die Zombies jetzt einiges mehr aushalten, sie sind auch deutlich klüger und aggressiver geworden. Wenn man im Original mal mit einer Situation überfordert war, konnte man sich einfach durch die Tür in den letzten Raum retten, und sich erstmal eine neue Strategie überlegen. Das funktioniert leider nicht mehr, weil man jetzt in jedes Zimmer, außer in die Safe-Rooms, verfolgt werden kann. Das sorgt für eine viel realistischere Anspannung, und erfordert manchmal auch schnelles Improvisieren, was erst seit Resident Evil 7 ein Teil des Spiels geworden ist. Im Großen und Ganzen sind die Gegner schneller, klüger und blutrünstiger geworden. Das macht das Spiel nur anspruchsvoller, und ist in den Augen vieler Fans, ein willkommenes Upgrade.

Neues Layout, neue Items, neue Rätsel

Bei vielen Remakes, oder Remastered Versions werden einfach nur die Texturen geglättet, und die Framerate auf 60 FPS gepumpt, damit das Spiel einen modernen Look bekommt. Capcom möchte jedoch neuen, sowie alteingesessenen Fans der Serie etwas bieten, und hat den perfekten Kompromiss gefunden. Das Layout des Originals wurde nur leicht verändert, man erkennt also alles wieder, wird aber auch kleine Unterschiede feststellen können. Manche Items sind jetzt woanders platziert, manche Rätsel wurden leicht verändert. Zusätzlich zum originalen Layout kommen jetzt auch ganz neue Gebiete, die neue Gegner, Items und Puzzles mit sich bringen. Auch wenn man RE2 unzählige Male durchgespielt hat, hält das Remake einige Überraschungen für einen bereit.

Praktikablere Outfits für Ada Wong & Claire Redfield

Capcoms Resident Evil ist so japanisch wie es nur geht, und das merkt man vor allem bei den Charakteren. So gut wie jeder Mann ist ein muskelbepackter Supersoldat, und die Frauen entsprechen fast jedem Schönheitsideal, und sind dabei auch noch äußert luftig gekleidet. Um dem Spiel ein wenig mehr Realismus einzuhauchen, haben die Entwickler die Muskeln der Männer ein wenig schrumpfen lassen, und den Damen ein paar praktischere Outfits gegeben. Es ist einfach schwer mit der Story zu vereinbaren, dass Ada Wong in einem roten Minikleid mit High Heels auf Zombiejagd geht. Auch Claire Redfield verzichtet auf ihr knappes Outfit aus den 90ern, und hat jetzt eine coole rote Lederjacke an, die auch viel mehr zu ihrer toughen Rolle passt.

Binauraler Sound für noch mehr Horror-Gefühl

Der Sound war bei Resident Evil schon immer großartig. Die bedrückende Musik gepaart mit Zombiegestöhne hat den Gamern schon damals eine Gänsehaut verpasst. Beim Remake wird jetzt erstmal ein binauraler 360° Sound zum Einsatz kommen. Das bedeutet, dass sich die Richtung, sowie die Entfernung von Geräuschen jetzt noch viel klarer identifizieren lassen. Gerade wenn man mit Headphones spielt, lässt einen das noch viel mehr in die Welt eintauchen. Man bekommt ein gutes Gefühl dafür, wie weit weg der nächste Gegner um die Ecke ist, anstatt nur grob die Richtung ausmachen zu können. Gerade wenn man vor Tyrant flieht, und sich panisch nach einem Versteck umsieht, ist es schön abschätzen zu können, wie weit er tatsächlich von einem entfernt ist.

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